Was macht Terry? Die Vermessung einer mittelgroßen Stadt

„Die Vermessung einer mittelgroßen Stadt“ ist ein episodenhafter Gesellschaftsroman mit Montage, ein literarisches Soziogramm und eine Querschnittsbeschreibung der Menschen, die in ihr leben. Sie arbeiten, wohnen, langweilen sich mit- und nebeneinander, hindern, lieben und verfluchen sich, sind voneinander abhängig und wünschen sich den Tod oder wollen Sex oder Kinder oder Aufmerksamkeit oder ihre Ruhe. Die Schauplätze sind gleichsam Orte der Begegnung und der Abgrenzung. Verschiedene Schichten, Klassen, Herkünfte werden beschrieben und besucht, belauscht, beobachtet, kritisiert und gewürdigt. Wie all das zu deuten ist? Das kommt ganz darauf an, auf welcher Seite man selbst steht. Wer sind die Menschen, die in der mittelgroßen Stadt leben? Bisher kennen wir:

Terry, die schreibt.

Britta, eine Frau mit gelbem Rucksack und Süßigkeiten in der Jackentasche.

Matthias, der nicht weiß, wann genug ist und doch immer denkt, er könne noch mehr tun.

Anni aus Kiel, die nur zu Besuch ist.